Zum Inhalt springen
Tao
Daodejing

49

Der Berufene hat kein eigenes Herz.

Er macht das Herz der Leute zu seinem Herzen.

Zu den Guten bin ich gut,

zu den Nichtguten bin ich auch gut;

denn das Leben ist die Güte.

Zu den Treuen bin ich treu,

zu den Untreuen bin ich auch treu;

denn das Leben ist die Treue.

Der Berufene lebt in der Welt ganz still

und macht sein Herz für die Welt weit.

Die Leute alle blicken und horchen nach ihm.

Und der Berufene nimmt sie alle an als seine Kinder.

Wilhelms Wörter: Lebender BerufeneStilleGüte