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Tao
Daodejing

28

Wer seine Mannheit kennt

und seine Weibheit wahrt,

der ist die Schlucht der Welt.

Ist er die Schlucht der Welt,

so verläßt ihn nicht das ewige Leben,

und er wird wieder wie ein Kind.

Wer seine Reinheit kennt

und seine Schwäche wahrt,

ist Vorbild für die Welt.

Ist Vorbild er der Welt,

so weicht von ihm nicht das ewige Leben,

und er kehrt wieder zum Ungewordenen um.

Wer seine Ehre kennt

und seine Schmach bewahrt,

der ist das Tal der Welt.

Ist er das Tal der Welt,

so hat er Genüge am ewigen Leben,

und er kehrt zurück zur Einfalt.

Ist die Einfalt zerstreut, so gibt es »brauchbare« Menschen.

Übt der Berufene sie aus, so wird er der Herr der Beamten.

Darum: Großartige Gestaltung

bedarf nicht des Beschneidens.

Wilhelms Wörter: Lebender BerufeneEinfaltTal